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Geburtsbericht von Rebecca vom 27.12.2019

Es kommt anders als man denkt.

Ich hatte eine sehr gute Schwangerschaft. Fühlte mich immer fit und hatte keinerlei Beschwerden. Dank dem HypnoBirthing-Kurs bei Martin Gassmann waren ich und mein Mann sehr gut auf die Geburt vorbereitet, ich zweifelte keinen Moment an meinen Fähigkeiten, eine gute und selbstbestimmte Geburt zu erleben.

Am Montag den 25.11.2019 war mein letzter Arbeitstag. Zuhause wollte ich noch alles vorbereiten und es gemütlich für unser Baby einrichten. Ich selber brauchte noch ein wenig Ruhe. Der errechnete Geburtstermin war der 02.12.2019. So hatte ich noch eine Woche Zeit, dachte ich. Am Dienstagmorgen kamen die ersten Wellen. Da wusste ich, dass ich keine Woche mehr hatte. Den ganzen Tag verspürte ich leichte Wellen. Abends um 20 Uhr kamen die Wellen stärker und in kürzeren Abständen. Nach Rücksprache mit unserer Belegs-Hebamme machten wir uns um 22 Uhr auf den Weg ins Spital.

Die Hebamme machte eine kurze Kontrolle und sagte: Das Baby sei schon ganz unten und drücke bereits gegen den Muttermund. Sie war sehr zuversichtlich, dass das Kind schon bald auf der Welt sein wird. Um Mitternacht war die zweite Kontrolle. Das Kind drückte immer noch, aber der Muttermund öffnete sich nicht weiter. Also versuchten wir noch ein wenig zu schlafen. Die ganze Zeit hatte ich mittelstarke Wellen. Bei jeder Welle machte ich die Wellenatmung und dazwischen die Entspannungsatmung.
Um 5 Uhr war die dritte Kontrolle angesetzt. Leider blieb die Situation unverändert. Also kam der Wehen-Tropf zum Einsatz. Das könne weiterhelfen, meinte die Hebamme. Durch das Wehen-Mittel wurde die Intensität der Wellen stärker. Mein Mann erinnerte mich immer wieder daran, richtig zu atmen. Was mir sehr half.

Am Mittag war die vierte und letzte Kontrolle. Es blieb alles unverändert.
Das Kind rutschte sogar wieder ein Stück nach oben, was sehr ungewöhnlich war. Die Hebamme riet uns zu einem Kaiserschnitt. Wir hatten 12 Stunden alles probiert, doch der Muttermund blieb geschlossen. Nach der Besprechung mit meinem Mann, wurde ich auf den Kaiserschnitt vorbereitet. In diesem Moment habe ich mir keine Gedanken über den Kaiserschnitt gemacht. Ich hatte genug und wollte zum Ende kommen.

Um 13.11 Uhr kam unsere Tochter Ronja zur Welt. Als sie das Licht der Welt durch den Schnitt erblickte, klärte sich einiges.
Die Nabelschnur war zweimal um ihren Hals gewickelt. Dies kann der Grund gewesen sein, dass sie den Geburtsweg wieder ein Stück zurück gegangen war.
Nachträglich war es ein Glück, dass sich der Muttermund nicht geöffnet hatte. Dies hat mir gezeigt, dass in manchen Situationen die Natur einen anderen Weg vorsieht als es der Mensch plant.
Es war sicher nicht die Bilderbuchgeburt, und auch nicht so, wie ich sie visualisiert hatte. Trotzdem kam alles so wie es musste und ich bin Stolz auf mich, dass ich es so gut gemeistert habe.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Martina Gassmann bedanken, dank ihrer Unterstützung hatte ich die Gelassenheit und das Urvertrauen, um im ganzen Geburtsverlauf ruhig zu bleiben. Danke möchte ich auch unserer Belegs-Hebamme sagen. Dank ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer ruhigen Art fühlte ich mich bei ihr sehr wohl. Sie stand uns zu 100 Prozent zur Seite und hatte die Situationen zu jeder Zeit im Griff, vielen Dank.
Zuletzt bedanke ich mich bei meinem Mann, er war immer an meiner Seite und unterstützte mich, vielen Dank.
Ich bin froh, sind alle gesund und wohl auf, jetzt geniessen wir die Zeit als kleine Familie.

Herzliche Grüsse Rebecca

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