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Geburtsbericht von S. vom 22.03.2019

Mitte März 2019 durfte ich meine Traumgeburt erleben, nicht zuletzt dank Hypnobirthing.

Zur Vorgeschichte:

Die Geburt unseres ersten Sohnes vor 4 Jahren war leider ein weniger schönes Erlebnis, das mir mental noch länger zu schaffen gemacht hatte. Nach dem positiven SS Test im Juli setzte bei mir statt Freude prompt die Angst ein – Angst vor der Geburt.

Ich spürte, ich müsste mich dieses Mal komplett anders auf die Geburt vorbereiten. Ich hörte vom Hypnobirthing und liess mich, trotz anfänglicher Skepsis, darauf ein: „naja, das Buch kannst Du Dir ja mal durchlesen.“ Bereits beim Lesen der ersten Kapitel des Buches, und besonders dann im Kompakt-Kurs von Martina Gassmann, fiel es wie Schuppen von meinen Augen: die Gründe dafür, dass die erste Geburt so verlaufen war damals, waren offensichtlich und absolut logisch. Denn ANGST ist der denkbar schlechteste Geburtsbegleiter! Mit dem Abschluss des Kurses hatte ich den Grossteil meiner Angst überwunden, und durch (Selbst-)Vertrauen ersetzt.

In den folgenden 12 Wochen konnte ich täglich die Atemübungen machen, und mehrmals wöchentlich mit Affirmationen, Visualisierung meiner Traumgeburt im Wasser, und den Entspannungsübungen arbeiten. Ich konnte nun mit gutem Gefühl sagen, dass ich mich auf die Geburt freue.

Der ET kam – und verstrich. An einem Abend Mitte März, bei 40+5, dann das erste leise Ziehen im Unterbauch, kaum spürbar, dafür regelmässig alle 7 Minuten. Ich entschied mich um 23:00 Uhr, mich trotzdem hinzulegen um noch etwas Schlaf zu bekommen, bevor es losgeht. Bis 05:00 Uhr schlief ich tief und fest, ein Ziehen weckte mich, und nach dem Aufstehen war das Ziehen dann bereits alle 5 Minuten deutlich wahrnehmbar, aber keineswegs unangenehm. Ich freute mich, dass es endlich soweit war, weckte den Grossen, gemeinsam erledigten wir in Ruhe unsere Arbeit im Stall draussen, die Wellen blieben regelmässig da und waren immer noch sehr leicht zu veratmen. Um 08:00 kam dann meine Mutter, um sich des Grossen anzunehmen. Nachdem mein Mann von der Arbeit draussen hereinkam, machten wir uns auf den Weg ins Geburtshaus. Zu dem Zeitpunkt war ich froh, dort anzukommen, da ich spürte, dass es schon gut voranging. Nach der Ankunft um 10:00 untersuchte mich die Hebamme, 2-3 cm sei schon eröffnet und es sei alles wunderbar weich und entspannt. Beim Beziehen des Zimmers wurde der Abstand zwischen den Wellen kürzer, ca. 2 Minuten, aber nach wie vor sehr gut zu veratmen. Die langsame Atmung wirkte Wunder!

Ich bat die Hebamme, das Bad einzulassen, liess meine Entspannungsmusik von Steven Halpern laufen und verdunkelte den Raum etwas – um 11:00 Uhr ca. stieg ich in die Wanne – und sofort wusste ich, dass ich im richtigen Element war. Zwar machten die Wellen erstmal eine Pause, doch sie kamen danach wieder, in längeren Abständen, dafür auch intensiver.

Ich wechselte immer mal wieder die Position, ganz meinem Wohlbefinden folgend. Um 12:00 brachte die Hebamme meinem Mann das Mittagessen, und untersuchte mich wieder, da war bereits 6cm eröffnet, und „weich wie Pudding“. Die nächsten 2 Wellen waren sehr intensiv, und ich hatte bereits das Gefühl, dass das Köpfchen nach unten wollte. Die erneute Untersuchung zeigte, dass ich bereits vollständig eröffnet war, mein Gefühl hatte mich also nicht getäuscht. Ich durfte endlich die Geburtsatmung anwenden, und 5 kraftvolle Wellen später, um 13:10 Uhr, war unser kleiner J. bereits da. Ich nahm ihn in Empfang und direkt auf meine Brust, so konnten wir kuscheln und bonden, bis die Nabelschnur komplett auspulsiert war. Erst nach mehr als einer Stunde Kuscheln und Stillen wurde der kleine Prinz kurz untersucht, und angezogen.

Ich bin einfach überwältigt von diesem wunderschönen Ereignis, das fast noch besser war, als die von mir ursprünglich visualisierte Geburt. Ich fühle mich wunderbar, voller Energie und habe keinerlei Beschwerden. J. trinkt gut, ist tiefenentspannt und zufrieden.

Liebe werdende Mütter: bitte versucht, eure Ängste abzulegen, und habt stattdessen VERTRAUEN in die Natur, und vor allem in Euch selbst. Euer Körper weiss genau, was er zu tun hat, er kann das! Vertraut auf Euch.

Noch einmal vielen Dank für alles und alles Gute weiterhin

S. und Familie

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